Nov 292013
 

Ich hatte keine genauen Vorstellungen oder Erwartungen mit denen ich in die Gesprächsbegegnung gegangen bin.
Als ich dann aber aus dem Opernhaus rausgegangen bin, empfand ich schon Vorfreude auf das Stück am nächsten Tag.
Nun… ich saß in einem Vorraum des Opernhauses. Es war ruhig… und es schien warmes Licht vom großen Kronleuchter auf mich und die anderen Begeisterten nieder.
Als Dr. Mark Wagenbach die Gesprächsrunde eröffnete, wurde die Rekonstruktion der dreiteiligen Aufführung von 1975, mit Studenten aus Essen und New York, zum großen Thema.
Mit Aussagen wie:
„Pina glaubte an mich“, „Pina`s Arbeiten sind gespeichert in deinem Körper“, „Es machte alles Sinn“, „Einatmen in das tote Stück“, „Ich will Menschen spüren die tanzen können… keine Tänzer!“ und „Remember Pina, von vor 40 Jahren!“, berührten mich die drei ehemaligen Tänzer (die Ersten) von Pina Bausch.
Ich wurde in meinen Stuhl gepresst mit diesen Worten.
Es war alles so ehrlich.

MU, Schülerin der Gesamtschule Vohwinkel

Nov 292013
 

 Hat mich total umgehauen- Bin den ganzen Rest des Tages mit dem Thema Liebe-Wahrheit durch die Gegend geschwebt- und habe auch noch Pina Bausch auf der Kinoleinwand dabei gesehen. Der Film hat gut getan;))

JP, Schülerin der Gesamtschule Vohwinkel

Nov 292013
 

 

Ein völliges auf und ab der Gefühle. Freudig, traurig, ergriffen, bewegt, intim ,stolz, glücklich – und am Ende des Abends völlig erfüllt. Es ist unglaublich was dort auf die Beine gestellt wurde und ich wusste absolut nicht was ich erwarten sollte. Wenn ich jetzt darüber nach denke, war es auch besser so. Die Überraschung war umso größer und ich könnte schon wieder aufstehen und applaudieren. 

Ich kann mich nur bedanken, bei den Menschen die solche Ereignisse, möglich und zugänglich machen. Und vor allem bei den Tänzern die so viel von sich geben und präsentieren nur um uns zu erreichen.

KN, Schüler der Gesamtschule Vohwinkel

Als Keziah und ich im Opernhaus ankamen, war dieses prallgefüllt mit Menschen. Wir konnten es kaum erwarten, Safet aus der ersten Reihe zu bestaunen. Safet… der Junge der uns zu verstehen gegeben hat … wer Pina war … was Pina wollte und wie sie dabei vorgegangen ist. Durch seine Geschichte hat er uns begeistert und jetzt steht er da oben und lebt seinen Traum. Allein schon das hat mich tief berührt.
Alle drei Stücke waren besonders … Aber Sacre (Frühlingsopfer) hat mir buchstäblich den Atem geraubt.
Ich musste meine Tränen zurückhalten … es war einfach unglaublich. Ich kann meine Gefühle, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte, nicht beschreiben … es war so ein Durcheinander … ein Hin und Her zwischen: „Wow … das war so wunderschön!“ und: „Oh mein Gott, wie verdammt traurig!“.
Was ich persönlich an den Stücken von Pina Bausch so liebe ist die Ehrlichkeit und die Geschichten dahinter. Es wird kaum bis gar nicht geredet und man kann sich seinen eigenen Teil dazu denken. Und genau diese Gedanken gehören auch nur DIR!! Nichts ist richtig oder falsch.
Nur ehrlich!

MU, Schülerin der Gesamtschule Vohwinkel

 

Nov 182013
 

 

Also die Filme waren äußerst berührend, man konnte sich vor allen bei hable con ella eine gewisse Verbundenheit mit den Personen finden. Hier konnte man am Anfang eine Tanzszene von Pina Bausch sehen – einzigartig- aber eigentlich war es nicht so klar was das mit dem Film zu tun hatte – der Zusammenhang war nicht deutlich. Vielleicht geht der Pfleger am Anfang den Tänzern zuschauen, weil er sich in Erinnerungen an seine schöne Zeit mit dem Mädchen, das in Koma liegt, erinnern will?- wir wissen es nicht genau…

CP & PO

Nov 182013
 

 

Pina Bausch hat mit ihrer Art von Ausdruckstanz etwas in die Welt gesetzt was selbst an der Leinwand begeistert.Die Atmosphäre im Kino war toll und alle, auch wir (die Jüngsten) begeistert.  Man konnte non stop Tanz genießen- wir hoffen, dass noch mehr Menschen Stücke von Pina sehen und durch die vielen Filme einen Weg in ihre Art von Tanz finden.

LE & MM

Nov 182013
 

 

Wir persönlich haben  zum ersten Mal ein Stück von Pina Bausch angesehen. Es war eine tänzerische Darstellung zum Thema ,,Wiesenland” mit moderner Musik unterlegt. Gänsehaut pur!!!!

Die Interpretation des Titels blieb jedem Zuschauer selbst überlassen. Wir haben ein unglaublich großes Spektrum  an Gefühlen, Lebenssituationen und Erinnerungen wahrnehmen können. Bei jedem Tanz haben wir das Thema Liebe gefunden, ergänzt durch die Themen Freude, Spaß und Authorität.  Total krass:  In einem Moment ist man total ergriffen und berührt und schon im nächsten Moment muss man schmunzeln.

Die sehr disharmonisch und eindringliche Musik, war mit den Bewegungsabläufen eins. Sie war mitreißend und spannend. Die tänzerische Darstellungen wirkten wie spontane Umsetzungen in Bewegung. Ein sehr empfehlenswertes Stück mit einer kontinuierlichen Steigerung der Spannung. Ein großes Dankeschön, an das Ensemble für dieses Erlebnis.

A & S

Nov 182013
 

 

Es war ziemlich spannend das Interview bei den „Zeitlinien – Tänzer recorded“ mit Ruth Amarante mitzuhören und mal zu erfahren, was eine Tänzerin der Company über ihre Zeit und ihre Gefühle während einer Aufführung oder über den Entstehungsprozess eines Tanzstückes erzählt. Der kleine Raum war gefüllt mit Zuschauern, die dies alles auch erfahren wollten und gespannt die Luft angehalten haben, um der leisen Stimme von Ruth Amarante zu folgen. Alles in allem waren es 30 Minuten die sich auf jeden Fall gelohnt und einen interessanten Einblick in die Welt hinter den Aufführungen gegeben haben.

JP